Das ist wichtig bei dem Angebot SELMA

Die De-Institutionalisierung im Wohnen.

De-Institutionalisierung ist ein schweres Wort.
Erklärung:

Eine Institution ist ein Heim,
oder eine Wohn-Einrichtung.

In einem Heim leben viele Menschen mit Behinderung zusammen.
Es gibt viele Regeln.

Zum Beispiel:
Wann es Essen gibt.
Wann Schlafenszeit ist.
Wann gebadet oder geduscht wird.

Das ist schlecht.
Denn jeder Mensch soll über sein Leben selbst entscheiden.

Bei der De-Institutionalisierung ist es so

Jeder Mensch kann selbst wählen, wie er leben möchte.

Es gibt keine großen Wohn-Einrichtungen mehr,
wo nur Menschen mit Behinderung leben.

Zum Beispiel:
Deine Nachbarn sind auch Menschen ohne Behinderung.
Du kannst Mittagessen, wann du möchtest.
Du kannst schlafen, wann du möchtest.
Du kannst baden oder duschen, wann du möchtest.

Und nicht, wenn in der Einrichtung Essens-Zeit ist.
Oder Schlafens-Zeit.
Oder Bade-Zeit.

Wenn ein Mensch mit Behinderung

  • selbstbestimmt lebt,
  • und in seiner eigenen Wohnung lebt

Dann heißt das:
De-Institutionalisierung.

Das hat die Lebenshilfe Tirol bis jetzt gemacht

  • Seit 2013 gibt es bei der Lebenshilfe Tirol Beratungen
  • Die Beratungen zeigen Menschen mit Behinderung,
    wie sie selbständig wohnen können.
  • Die Beratungen zeigen Menschen,
    wo sie selbständig wohnen können.
  • Große Wohnhäuser gibt es bei der Lebenshilfe Tirol immer weniger.
  • Kleinere Wohnungen gibt es immer mehr.

Zum Beispiel:
In einem Mietshaus sind 20 Wohnungen.

In 7 Wohnungen leben
Menschen mit Behinderung.
Manche Menschen wohnen allein.
Manche Menschen wohnen zu zweit oder zu dritt.

In 13 Wohnungen leben Menschen ohne Behinderung.
Manche Menschen wohnen allein.
Manche Menschen wohnen zu zweit oder zu dritt.

Die Menschen mit Behinderung bekommen Fachpflege,
wenn sie das brauchen.
Und die Unterstützung, die sie brauchen.

Deine Bedürfnisse und Wünsche sind in deinem Leben das wichtigste

Du gestaltest deine Zukunft nach deinen Wünschen.
Deine Begleitung unterstützt dich dabei.

So hat die Lebenshilfe Tirol das Angebot SELMA gemacht

Fachleute von der Lebenshilfe Tirol haben nachgedacht.
Und:

  • Begleitete Personen haben ihre Meinung gesagt.
  • Angehörige haben ihre Meinung gesagt.

Das Gesetz für die Rechte von Menschen mit Behinderung

Das neue Angebot SELMA hält sich an ein wichtiges Gesetz.
Das Gesetz heißt:
UN Behinderten Rechts Konvention.

In dem Gesetz steht zum Beispiel:
Jeder Mensch ist wichtig.
Jeder Mensch hat Würde.
Jeder Mensch hat die gleichen Rechte.
Die Menschen-Rechte gelten für alle Menschen.

Das Gesetz gibt es auch in Leichter Sprache:
UN-BRK in Leichter Sprache

In dem Gesetz steht auch:
Menschen mit Behinderung können selbst entscheiden,
wo sie leben möchten.
Und mit wem sie leben möchten.

Es müssen mehr Wohnungen für Menschen mit Behinderung geben

Auch für Menschen, die jeden Tag den ganzen Tag begleitet werden.

Solche begleitete Plätze für Menschen mit Behinderung
gibt es zu wenig.

Deshalb müssen manchmal Menschen zusammenwohnen,
die sich nicht mögen.

Die Lebenshilfe Tirol möchte das ändern.
Deshalb sucht die Lebenshilfe Tirol mehr Wohnungen für Menschen mit Behinderung.

Das Angebot SELMA bedeutet für dich:

  • Mehr Selbstbestimmung.
  • Mehr Mitsprache bei der Auswahl von der Assistenz.
  • Mehr Einfluss auf die Zeit, in der du begleitet wirst.

Das bietet das Angebot SELMA

Selbstbestimmte Auswahl von dem Begleitungs-Angebot.
Viel Selbstbestimmung in deinem Leben.